Viel Publikum am Tag der offenen Tür
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben am Tag der offenen Tür das Rathaus Hard erkundet. Die Baudirektion und der Kantonsrat hatten geladen, die Räume der umgebauten Bullingerkirche zu besichtigen und auch mit Ratsmitgliedern in Kontakt zu treten.

Der Tag der offenen Tür am 11. März brachte viel Betrieb ins Rathaus Hard.
Das Volk scheint mit seinen Vertreterinnen und Vertretern im Wesentlichen einig zu gehen in der Beurteilung des Rathauses Hard. Nachdem sich die Mitglieder des Kantonsrats bei den ersten Sitzungen am Bullingerplatz schon grossmehrheitlich positiv geäussert hatten, lautete nun auch am Tag der offenen Tür der Tenor, dass es schön geworden sei. Alle Räumlichkeiten standen offen: der Ratssaal mit den drei grossen konzentrischen Leuchtkreisen, das Foyer, die Lounge und auch die Säle und Zimmer, die jetzt die Fraktionen und einzelne Kommissionen für ihre Sitzungen nutzen können.
Bei manchen stand das architektonische Interesse im Vordergrund, bei anderen das politische und wieder andere kamen wegen einer persönlichen Verbindung zum Ort. Ein älterer Herr erklärte beispielsweise, im heutigen Fraktionszimmer der SVP vor 65 Jahren konfirmiert worden zu sein. Er kenne die Gebäude in- und auswendig.
Reale und virtuelle Besuche
Im Ratssaal selber standen den Besucherinnen und Besuchern Mitglieder des Kantons- und des Gemeinderats Red und Antwort. Sie gaben Auskunft über den Ratsbetrieb und demonstrierten, wie mit dem Mikrofon und der Abstimmungsanlage umzugehen ist. Einige wurden sich auch erst hier bewusst, dass die jeweils montags stattfindenden Ratsdebatten öffentlich sind. Die Tribüne im Saal bietet 50 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz.
Auch das alte Rathaus am Limmatquai, dessen Sanierung der Anlass für den temporären Umzug ins Rathaus Hard ist, war am Tag der offenen Tür präsent. Auf grossen Bildschirmen konnten Interessierte es virtuell erkunden und erfuhren dabei einiges über das Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Gebäude und den politischen Betrieb. Das virtuelle Rathaus soll spätestens ab Beginn der neuen Legislatur im kommenden Mai auch auf der Website des Kantonsrats abrufbar sein. Vorläufig sind aber auch noch reale Besuche im Rathaus möglich.