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Zürcher Zukunftspreis

Logo ZZP 2027

Die Eingabefrist für den Zürcher Zukunftspreis (ZZP) 2027 ist angelaufen. Bis Ende August können Sie hier Ihren Vorschlag erfassen. Die Preisverleihung wird am Montag, 11. Januar 2027, im Rathaus Hard in Zürich stattfinden.

Mit dem Zürcher Zukunftspreis zeichnet der Kantonsrat Personen und Organisationen aus, die mit herausragenden Leistungen oder Projekten die Zukunft im Kanton Zürich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitprägen. Das Preisgeld wird über die Jubiläumsdividende 2020 der Zürcher Kantonalbank finanziert. Der Preis wird dieses Jahr zum dritten Mal vergeben.

Vergabe
Der mit 50'000 Franken dotierte Preis zeichnet Personen und Organisationen aus, die ihren Wohnsitz oder Sitz im Kanton Zürich haben oder deren Leistungen und Projekte für den Kanton Zürich bedeutsam sind. Er kann auf höchstens drei Preisträgerinnen oder Preisträger aufgeteilt werden, wobei mindestens 10'000 Franken ausgerichtet werden.

Verfahren
Es kommt ein zweistufiges Verfahren zur Anwendung. Die im Kantonsrat vertretenen Fraktionen wählen je eine Eingabe aus. Aus diesen maximal acht Nominierungen bestimmt eine Jury die Preisträgerin oder den Preisträger.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Vertraulichkeit einer Eingabe nicht in jedem Fall garantiert werden kann. Eingaben, die bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt wurden, werden nach der Preisverleihung gelöscht.

Eingabe
Die Eingabe erfolgt hier. Eingaben in Papierform werden nicht berücksichtigt.

Die Eingabe soll Folgendes enthalten:

  • Titel des Projektes/der Leistung
  • Kurzbeschreibung (max. 900 Zeichen): Kerngedanken, wichtigste Ziele, besondere Bedeutung für den Kanton Zürich
  • ausführliche Beschreibung (max. 2500 Zeichen): Innovationswert des Projektes, Auswirkung und Nutzen, Motivation und Inspiration; Herausforderungen, Erfolge, Relevanz für den Zukunftspreis
  • detaillierte Dokumentation des Projekts (max. 2 A4-Seiten, PDF-Format, max. 20 MB), Erläuterung der Zielsetzung im Sinne des ZZP, insbesondere die gesellschaftliche, ökologische oder wirtschaftliche Bedeutsamkeit für den Kanton Zürich
  • maximal 5 Fotos (optional) im Umfang von max. 75 MB
  • Video (optional): max. 3 Minuten; Link auf eine etablierte Plattform (YouTube, Vimeo)
  • Kurzbiografie der projektverantwortlichen Person (max. 900 Zeichen)
  • Kontaktdaten (Name, Vorname, E-Mail-Adresse, Telefonnummer für allfällige Rückfragen)
  • Eigenerklärung

Allfällige, im Zusammenhang mit der Dossiererstellung anfallende Kosten werden nicht erstattet.
Reglement des Zürcher Zukunftspreises

Eingabetermin

31. August 2026

Preisverleihung

Die Preisverleihung findet am Montag, 11. Januar 2027, im Rathaus Hard in Zürich statt.

Publikation
Die Öffentlichkeit wird auf der Webseite des Kantonsrates und über seine Social-Media-Kanäle über das ausgezeichnete Projekt oder die ausgezeichnete Person, bzw. Organisation informiert.

Rechtsmittelbelehrung und Vorbehalt
Die Entscheidungen der Jury sind endgültig. Die Auszeichnung wird unter Ausschluss des Rechtswegs zugeteilt. Das Nichtberücksichtigen von Eingaben muss nicht begründet werden. Die Geschäftsleitung des Kantonsrates behält sich ausserdem vor, einen Preis nach der Vergabe abzuerkennen, falls nachgewiesen werden kann, dass

  • Eingebende sich durch falsche Informationen, Betrug oder Korruption einen Vorteil verschafft haben;
  • eine Preisträgerin bzw. ein Preisträger nicht hätte berücksichtigt werden dürfen oder hätte ausgeschlossen werden müssen;
  • eine Preisträgerin bzw. ein Preisträger seine Verpflichtungen in Zusammenhang mit dem ausgeschriebenen Preis schwerwiegend verletzt oder verletzt hat.


Jury
Die Jury besteht aus folgenden Mitgliedern:

Judith Anna Stofer, Präsidentin
Sie sitzt seit 2011 als Vertreterin der AL für den Wahlkreis 6/10 in Zürich im Kantonsrat und ist gegenwärtig Fraktionschefin und damit Mitglied der Geschäftsleitung des Kantonsrates. Sie war Mitglied der Geschäftsprüfungskommission sowie anschliessend in den Sachkommissionen für Bildung und Kultur (KBIK) und Wirtschaft und Abgaben (WAK). Sie ist seit 2008 freiberufliche Journalistin und war von 2017 bis 2023 als Gewerkschaftssekretärin für das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) tätig.

Martina Kühne
Sie hat in Zürich und Barcelona Ökonomie studiert und doktoriert. Sie befasst sich als Trend- und Zukunftsforscherin mit dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel, wobei das Hauptinteresse auf der Stadtentwicklung liegt. Sie ist als Mitglied der Wettbewerbskommission von «Schweizer Jugend forscht» für den Fachbereich Geschichte/Geographie/ Wirtschaft/Gesellschaft zuständig. Sie ist Mitinhaberin des interdisziplinären Zukunftsbüros Kühne Wicki.

Claudine Leysinger
Sie hat ein Doktorat in Lateinamerikanischer Geschichte von der Columbia University, New York, und ist seit über zehn Jahren in der höheren Erwachsenenbildung und im Wissenschaftsmanagement tätig. Sie leitet den Graduate Campus (GRC) der Universität Zürich, einer überfakultären Förder- und Vernetzungsplattform für Nachwuchsforschende, mit einem speziellen Fokus auf Postdocs. Sie ist international in unterschiedlichen Gremien als Vertreterin der UZH aktiv.

Nicole Schneider
Sie leitet das Masterstudio Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz und ist stellvertretende Leiterin des Instituts Contemporary Design Practices. Sie befasst sich mit den drei Forschungsschwerpunkten Digital Integration, Design Cultures und Circular Design, wobei die Diskurse zu globalen Krisen wie Klimawandel oder sozialer Ungleichheit der Rahmen sind für konkrete Forschungsfragen und Designlösungen zu Nachhaltigkeit und Ökologie, Zukunftsgestaltung und Technologie, Interaktion und Materialität. Sie führt zudem das multidisziplinäre Designstudio LC in Uetikon.

Urs Waser
Er ist seit 2015 Mitglied der SVP-Fraktion des Kantonsrates und repräsentiert Langnau am Albis im Wahlkreis Horgen. Er war Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben und gehört seit 2019 der Geschäftsleitung des Kantonsrates an. Der gelernte Zimmermann und Leiter Hochbau und Planung ist Verwaltungsratspräsident der Zimmerei Zürisee AG.

Ruth Ackermann
Sie vertritt seit 2015 die Partei Die Mitte für den Wahlkreis Zürich 11+12 im Kantonsrat und ist Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU). Die gelernte Kauffrau engagiert sich zudem im Präsidium von Die Mitte Stadt Zürich. Neben ihrer politischen Tätigkeit führt sie Regie im Amateurtheater und ist eidgenössisch diplomierte Erwachsenen-Sportleiterin.

Raffael von Arx (Discuss it) und René Schneebeli (Raptrac) haben den ZZP 2026 gewonnen.

Siegerprojekte 2026
Bei der ersten Verleihung des Zürcher Zukunftspreises 2026 hatte die Jury aus den acht von den Fraktionen nominierten Eingaben zwei Projekte ausgezeichnet:

Discuss it (Projektplakat)
Der gemeinnützige und politisch neutrale Verein «Discuss it» setzt sich dafür ein, das politische Bewusstsein junger Menschen zu stärken und sie aktiv in die Gestaltung unserer Demokratie einzubinden. Mit partizipativen Diskussionsveranstaltungen bringt er Schülerinnen und Schüler und Politikerinnen und Politiker auf Augenhöhe zusammen, moderiert von engagierten Freiwilligen, den sogenannten Demokratievorbildern.

Raptrac (Projektplakat)
Die Urner «Raptrac AG» entwickelt innovative Technologie zum nachhaltigen Nutzpflanzenanbau. Das Hauptprodukt ist ein multifunktionaler Geräteträger im Prototypenstadium. In Zusammenarbeit mit dem Partner «HofLabor» automatisiert Raptrac etablierte und neue nachhaltige Anbaumethoden. «HofLabor» ist Pächter bei der Grünstadt Zürich und erforscht auf dem Hof Adlisberg Systeme zur regenerativen Landwirtschaft.

Nominiert waren ausserdem:
Accompagno (Corina Gross)
Projektplakat Accompagno

Sportegration (Annina Largo)
Projektplakat Sportegration